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Drei Fremde kommen zu Abraham

In der Mittagshitze, bei den Eichen von Mamre, sitzt Abraham vor seinem Zelt. Er erwartet nichts mehr vom Leben, er ist alt geworden auf seiner Pilgerschaft. Da kommen drei Fremde. Abraham öffnet sein Zelt und sein Herz. Er bewirtet sie, wäscht ihnen die Füsse. Er ahnt nicht, dass er Gott selbst zu Gast hat. In dieser Begegnung geschieht das Wunder: Gott kehrt im Alltag ein. Nicht im Tempel, sondern beim Essen. Abraham lehrt uns die heilige Pflicht der Gastfreundschaft. Wer dem Fremden die Tür öffnet, lässt oft den Segen herein. Gott ist ein Gott der Begegnung, der sich gerne zu uns an den Tisch setzt.

Wann habe ich zuletzt einem fremden Menschen oder Gedanken meine innere Tür geöffnet?
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