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Drei Fremde kommen zu Abraham

In der Mittagshitze, bei den Eichen von Mamre, sitzt Abraham vor seinem Zelt. Er erwartet nichts mehr vom Leben, er ist alt geworden auf seiner Pilgerschaft. Da kommen drei Fremde. Abraham öffnet sein Zelt und sein Herz. Er bewirtet sie, wäscht ihnen die Füsse. Er ahnt nicht, dass er Gott selbst zu Gast hat. In dieser Begegnung geschieht das Wunder: Gott kehrt im Alltag ein. Nicht im Tempel, sondern beim Essen. Abraham lehrt uns die heilige Pflicht der Gastfreundschaft. Wer dem Fremden die Tür öffnet, lässt oft den Segen herein. Gott ist ein Gott der Begegnung, der sich gerne zu uns an den Tisch setzt.

Wann habe ich zuletzt einem fremden Menschen oder Gedanken meine innere Tür geöffnet?
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40 Worte zur Fastenzeit

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Verzicht nimmt nicht. Verzicht gibt. Er gibt die unerschöpfliche Kraft des Einfachen.

(Martin Heidegger, 1889-1976)

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Jeder kann zaubern, jeder kann seine Ziele erreichen, wenn er denken kann, wenn er warten kann, wenn er fasten kann.

(Herman Hesse,1877-1962)

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Die Fastenzeiten sind Teil meines Wesens. Ich kann auf sie ebenso wenig verzichten wie auf meine Augen. Was die Augen für die äussere Welt sind, das ist das Fasten für die innere.

(Mahatma Gandhi, 1869-1948)

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Was dir selbst verhasst ist, das mute auch einem anderen nicht zu! Gib dem Hungrigen von deinem Brot und dem Nackten von deinen Kleidern! Wenn du Überfluss hast, dann tu damit Gutes und sei nicht kleinlich, wenn du Gutes tust. Such nur bei Verständigen Rat; einen brauchbaren Ratschlag verachte nicht!

(Tobit 4,15a-16.18.)

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Gott, in deiner Liebe und Güte hast du uns gelehrt, dir in Busse, Gebet, Fasten und Nächstenliebe nahe zu sein. Nimm unser Fasten als Zeichen des guten Willens und und richte uns auf, wenn wir schwächeln, durch deine unendliche Barmherzigkeit; durch Jesus Christus, unseren Bruder Amen.