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Zacharias

Wieder beginnt etwas Neues, und wieder steht ein alter Mensch fassungslos davor. Zacharias, der Priester, erfährt, dass er Vater werden soll – der Vater des Vorläufers. Er zweifelt und verstummt. Bis zur Geburt seines Sohnes Johannes muss Zacharias schweigen. Manchmal verschlägt uns das Handeln Gottes die Sprache. Das Schweigen des Zacharias ist keine Strafe, sondern eine Einübung. Er muss still werden, um zu hören. Er muss aufhören zu „machen“, damit Gott handeln kann. In der Stille wächst die Hoffnung oft tiefer als in vielen Worten.

Wo sollte ich vielleicht weniger reden und erklären, um stattdessen still zu werden und zu staunen?

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