Begegnung von Elisabeth und Maria
Hoffnung braucht Gemeinschaft. Als Maria sich auf den Weg ins Gebirge macht zu ihrer Verwandten Elisabeth, treffen sich zwei Frauen, die beide ein Wunder unter dem Herzen tragen. Es ist ein Rastplatz der puren Freude. Der Geist Gottes bringt das Leben in ihnen zum Hüpfen. Sie bestärken sich gegenseitig in der unglaublichen Verheissung, dass Gott Geschichte schreibt durch die Kleinen und Unscheinbaren. Im Magnificat singen sie das Lied des Umsturzes: Die Mächtigen stürzen, die Niedrigen werden erhöht. Sie zeigen uns: Wir können nicht allein glauben. Wir brauchen Weggefährten und Weggefährtinnen, die die Hoffnung in uns sehen und mit uns feiern.
Wer ist für mich eine „Elisabeth“, die mich sieht, mich versteht und mich in meiner Hoffnung bestärkt?
