Die Hirten
Sie sind die Randfiguren, die in der Nacht arbeiten müssen. Doch gerade diese Hirten sind die ersten Pilger zur Krippe. Sie haben keine theologische Bildung und keine Landkarte, nur das Wort der Engel im Ohr und die Sehnsucht im Herzen. Sie brechen auf aus ihrem harten Alltag, lassen alles stehen und liegen, um das Licht zu sehen. Sie lehren uns, dass man nicht „fertig“ oder perfekt sein muss, um Gott zu begegnen. Man muss nur bereit sein, sich in Bewegung zu setzen und das Wunder im Alltäglichen zu suchen. Gott offenbart sich denen, die wach sind.
Was lässt mich heute innerlich aufbrechen und die bequeme Routine verlassen, um das Wesentliche zu suchen?
