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Kriege hinterlassen zerstörte Stätten und Vertreibung

Wenn der Krieg über ein Land fegt, bleiben keine Wege, sondern nur Trümmerfelder. Tempel brennen, Häuser stürzen ein, und aus Bürgern werden Heimatlose. Die Bilder der Zerstörung scheinen das Ende jeder Hoffnung zu sein. Der Mensch wird dem Menschen zum Wolf, und Gott scheint fern, verborgen hinter Rauch und Asche. Doch die prophetische Hoffnung der Bibel ist trotzig. Sie sieht in den Ruinen nicht das absolute Ende, sondern den Ort, an dem Gott Neues bauen will. Die Verheissung bleibt bestehen: Schwerter sollen zu Pflugscharen werden. Der Friede ist ein weiter Weg, oft steinig und mühsam, aber er ist die einzige Route, die das Überleben sichert.

Welchen kleinen Stein des Friedens kann ich heute bewusst in eine zerbrochene Situation oder Beziehung legen?
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40 Worte zur Fastenzeit

von Bischof Josef Stübi
Verzicht nimmt nicht. Verzicht gibt. Er gibt die unerschöpfliche Kraft des Einfachen.

(Martin Heidegger, 1889-1976)

40 Worte zur Fastenzeit

von Bischof Josef Stübi
Jeder kann zaubern, jeder kann seine Ziele erreichen, wenn er denken kann, wenn er warten kann, wenn er fasten kann.

(Herman Hesse,1877-1962)

40 Worte zur Fastenzeit

von Bischof Josef Stübi
Die Fastenzeiten sind Teil meines Wesens. Ich kann auf sie ebenso wenig verzichten wie auf meine Augen. Was die Augen für die äussere Welt sind, das ist das Fasten für die innere.

(Mahatma Gandhi, 1869-1948)

40 Worte zur Fastenzeit

von Bischof Josef Stübi
Was dir selbst verhasst ist, das mute auch einem anderen nicht zu! Gib dem Hungrigen von deinem Brot und dem Nackten von deinen Kleidern! Wenn du Überfluss hast, dann tu damit Gutes und sei nicht kleinlich, wenn du Gutes tust. Such nur bei Verständigen Rat; einen brauchbaren Ratschlag verachte nicht!

(Tobit 4,15a-16.18.)

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40 Worte zur Fastenzeit

von Bischof Josef Stübi
Gott, in deiner Liebe und Güte hast du uns gelehrt, dir in Busse, Gebet, Fasten und Nächstenliebe nahe zu sein. Nimm unser Fasten als Zeichen des guten Willens und und richte uns auf, wenn wir schwächeln, durch deine unendliche Barmherzigkeit; durch Jesus Christus, unseren Bruder Amen.