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Schöpfung

Am Anfang steht kein blinder Zufall, sondern ein bewusster Entwurf der Hoffnung. Bevor der erste Mensch einen Fuss auf diese Erde setzte, hat Gott den Weg bereitet. Gott spricht in das Chaos hinein und ordnet es zu einem Lebensraum.

Die Schöpfung ist der Startpunkt unserer grossen Reise, ein Geschenk voller Schönheit und Sinn. Wir sind nicht als verirrte Wanderer und Wanderinnen in ein kaltes Universum geworfen, sondern als gewolltes Gegenüber Gottes geschaffen. Gott haucht dem Staub seinen Atem ein und macht den Menschen zum Mitschöpfer und zur Bewahrerin. Alles ist auf Beziehung angelegt, alles atmet Gottes Gegenwart.

Es ist der erste Morgen der Geschichte, und der Weg liegt weit und hell vor uns – getragen von der Zusage: «Es ist sehr gut.» 

Wo entdecke ich heute am Wegesrand Spuren des Schöpfers, die mir Mut machen und mich staunen lassen?

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3 Comments
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Sr. Andrea
Sr. Andrea
2 months her

Danke für diesen hoffnungsvollen Impuls. Ja, der Weg ist weit, aber hell erleuchtet durch Gottes Gegenwart. Manchmal scheint der Weg wie durch Nebel oder Sturm verdunkelt. Da tut es gut, die Schöpfung zu betrachten. Über allem scheint die strahlende Sonne, unser Stern. Wie viel mehr wird Gott, der Schöpfer der Milliarden von Galaxien, sein Licht immer wieder zu uns senden. Frohe Adventsgrüsse, Sr. Andrea vom Kloster Mariazell Wurmsbach

Adrian Keller
Adrian Keller
2 months her

Gibt es Spuren des Schöpfers am Wegrand, die nicht staunen lassen?

Sibylle Hardegger
Admin
Sibylle Hardegger
2 months her
Antworten  Adrian Keller

Vieles lässt staunen, da hast du wirklich recht. Manchmal allerdings sehe ich am Wegesrand auch fortschreitende Zerstörung z.B. der Natur. Das macht nachdenklich. glaubenspiazza wünscht dir einen gesegneten Advent!

40 Worte zur Fastenzeit

von Bischof Josef Stübi
Verzicht nimmt nicht. Verzicht gibt. Er gibt die unerschöpfliche Kraft des Einfachen.

(Martin Heidegger, 1889-1976)

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Jeder kann zaubern, jeder kann seine Ziele erreichen, wenn er denken kann, wenn er warten kann, wenn er fasten kann.

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Die Fastenzeiten sind Teil meines Wesens. Ich kann auf sie ebenso wenig verzichten wie auf meine Augen. Was die Augen für die äussere Welt sind, das ist das Fasten für die innere.

(Mahatma Gandhi, 1869-1948)

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Was dir selbst verhasst ist, das mute auch einem anderen nicht zu! Gib dem Hungrigen von deinem Brot und dem Nackten von deinen Kleidern! Wenn du Überfluss hast, dann tu damit Gutes und sei nicht kleinlich, wenn du Gutes tust. Such nur bei Verständigen Rat; einen brauchbaren Ratschlag verachte nicht!

(Tobit 4,15a-16.18.)

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Gott, in deiner Liebe und Güte hast du uns gelehrt, dir in Busse, Gebet, Fasten und Nächstenliebe nahe zu sein. Nimm unser Fasten als Zeichen des guten Willens und und richte uns auf, wenn wir schwächeln, durch deine unendliche Barmherzigkeit; durch Jesus Christus, unseren Bruder Amen.