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Hier stellen wir in loser Folge Bücher vor, die uns aufgefallen sind. Hast auch Du ein Buch, das Dich im Glauben inspiriert oder das Dein Fragen und Suchen nach Gott bereichert? Sende uns gerne Deinen Tipp zu!

Georg Röwekamp, Christen in der Region Gaza Das gut lesbare Taschenbuch gibt einen Überblick über die Geschichte von Gaza vom 15. Jahrhundert vor Christus bis in die heutigen Tage. Die Geschichte von Gaza und ihrem Umland ist facettenreich. Im heute fast gänzlich zerstörten Gazastreifen war einst ein wichtiges Zentrum des Mönchtums und der Wissenschaft. Die Lesenden mögen nur erahnen, was an archäologischem Zeugnis heute unter Schutt und Asche begraben ist. Was sich aber nicht überdecken lässt «das sichtbare Zeugnis 2000-jähriger christlicher Präsenz». Aufschlussreich, lehrreich, berührend. «Die vergessene Geschichte», so besagt es der Untertitel des Buches und trifft damit ins Schwarze. Eine herzliche Empfehlung an alle, welche die christliche Kultur und das Christentum im Nahen Osten über die Jahrhunderte verstehen wollen. 
  • Autor: Georg Röwekamp
  • Verlag:  Herder
  • Erschienen: 2025
  • Seiten: 168
  • ISBN: 978-3-451-39937-4
Farben der Hoffnung: Was uns Kraft und Zuversicht schenkt von Margot Käßmann In „Farben der Hoffnung“ verbindet Margot Käßmann biblische und theologische Impulse mit sehr persönlichen Erfahrungen – auch mit eigener Krankheit und Bedrängnis. Sie schreibt offen über Angst: wie sie lähmen und instrumentalisiert werden kann. Und sie zeigt zugleich, wie Hoffnung wachsen kann – nicht als naiver Optimismus, sondern als bewusste Entscheidung. Für Käßmann ist der Glaube kein Schutzschild gegen Angst, sondern ein Anker mitten im Sturm. Gottvertrauen, Gebet und gemeinsames Hoffen werden zu Kraftquellen, die tragen – persönlich wie gesellschaftlich. Ein mutiges Buch für unsere Zeit: politisch wach, spirituell geerdet und bereichert durch farbige Illustrationen.
  • Autorin: Margot Käßmann
  • Verlag: bene!
  • Erscheinungsdatum: 2.9. 2024
  • Seitenzahl: 192
  • ISBN 978-3-96340-225-8

Was muss ich tun, um gerettet zu werden?» Mit dieser Frage beginnen viele der Sprüche der Wüstenväter und -mütter, die sogenannten Apophtegmata Patrum. Auf den Spuren des Mönchvaters Antonius zogen sich vor mehr als 1500 Jahren Menschen aus allen Gesellschaftsschichten in die Wüste zurück. Wie ihr grosses Vorbild versuchten sie den Ruf «Folge mir nach» aus dem Evangelium zu verwirklichen. 

Ihren Lernweg mit all seinen existentiellen und spirituellen Herausforderungen halten die Aussprüche der Wüstenväter und -mütter fest. Sie bezeugen eine alltagstaugliche Spiritualität. Die tiefgründigen und mitunter widersprüchlichen Sprüche wurden über Jahrhunderte weitergegeben. Sie haben nichts von ihrer Lebensweisheit eingebüsst. Auch heute sind sie eine reiche spirituelle Quelle. 

Der Freiburger Professor für Alte Kirchengeschichte und Patristik Gregor Emmenegger bietet ein kleines Schatzkästchen voll mit solchen Sprüchen, Dialogen und Geschichten. In seiner Einleitung macht er deutlich, dass diese Texte keine systematische Glaubenslehre oder allgemeine Lebensweisheiten darstellen. Sie geben Antwort auf zutiefst menschlichen Fragen. Die Antworten überraschen oft. Manchmal wirken sie urwüchsig und widersprüchlich. Sie erschliessen sich nicht sofort, was auch den Reiz ausmacht, dranzubleiben. Sie sind so verschieden wie die Menschen selbst.

Die Lektüre führt in die Spiritualität der Wüste ein. Sie begleitet den Weg der Mönche von der Askese über die Meditation bis zur Schau Gottes. Dieses Buch ist kein bequemes Lesebuch, sondern die Sprüche wollen langsam gekaut werden, wie das trockene Brot der Wüstenväter und -mütter. Dann stärken sie Körper und Seele.

  • Autor: Gregor Emmenegger
  • Titel: Die Zeit kommt, da die Menschen verrückt werden. Ausgewählte Sprüche der Wüstenväter und -mütter
  • Verlag: Theologischer Verlag Zürich 
  • Seiten: 158
  • Erschienen: 2024
  • ISBN 978-3-290-18661-6

Annette Kehnels Buch «Die sieben Todsünden» ist eine ebenso verständliche wie erkenntnisreiche Analyse jahrtausendealten Menschheitswissens für unsere Gegenwart. Treffend zum Untertitel «Menschheitswissen für das Zeitalter der Krise» stellt die Mannheimer Mittelalterhistorikerin dem heutigen Streben nach grenzenlosem „Immer mehr“ ein historisch erprobtes Korrektiv entgegen.

Anhand der klassischen sieben Todsünden – Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit – zeigt Kehnel, wie frühere Gesellschaften moralische Massstäbe entwickelten, um soziale, wirtschaftliche und ökologische Exzesse einzuhegen. Ihr historischer Gang durch Religion, Kultur und Politik macht deutlich, dass diese Kategorien bis heute nichts an Aktualität verloren haben.

Besonders eindrücklich ist ihre Diagnose der Gegenwart: Als prägende Todsünde des 21. Jahrhunderts identifiziert sie die Trägheit (acedia) – verstanden als kollektives Nicht-Handeln, Ablenken und Beharren angesichts offenkundiger globaler Krisen.

Ein kluges, anregendes und hochaktuelles Buch – uneingeschränkt empfehlenswert.

  • Autorin: Annette Kehnel
  • Titel: Die sieben Todsünden
  • Erschienen: 2. Auflage 2024
  • Verlag: Rohwolt Verlag
  • ISBN: 978-3-498-00696-9

Autor: Rachid Benzine
Seiten: 128
Verlag: Piper
Erschienen: 2026
ISBN: 978-3-492-07457-5

Martin Schleske ist Geigenbauer. In seinen Texten geht es um die Freude an einem intensiv erlebten Glauben, um Resonanzerfahrungen mit dem Geheimnis Gottes. Zwölf Werkzeuge aus seiner Werkstatt symbolisieren unterschiedliche Themenfelder, denen der Autor nachspürt.

So entstanden 365 Impulse – für jeden Tag des Jahres einer.

  • Martin Schleske
  • Werk Zeuge – in Resonanz mit Gott
  • Seiten: 640
  • Erschienen: 2022
  • Verlag: Bene!
  • ISBN: 978-3-96340-240-1

von Tobias Haberl

Was heisst es heute, zu glauben – mitten im Alltag, mitten unter Skeptikern? Tobias Haberl denkt laut, zweifelt, widerspricht und bleibt trotzdem Christ. Persönlich und unaufgeregt beschreibt er sein Christsein in einer säkularen Welt – mitten «unter Heiden». Kein frommes Plädoyer, sondern ein offener, nachdenklicher Essay über Sinn, Sehnsucht und die leise Kraft des Glaubens.

Ein Buchtipp, der zum Weiterdenken und zum Gespräch einlädt.

  • Verlag: btb
  • Erscheinungsdatum: 02.10.2024
  • Seitenzahl: 288
  • ISBN 978-3-442-76287-3

Am Vorabend der Verurteilung Jesu durch Pilatus hatte seine Frau Claudia Procula in Jerusalem einen Traum und bat Pilatus, den Angeklagten freizulassen. Pilatus überhörte die Bitte.

Jahre später, nach seiner Rückkehr aus Judäa nach Rom, wird Pilatus vom Kaiser mit der Verhaftung der römischen Christen beauftragt, die man für einen Brand verantwortlich macht. Zu seinem Entsetzen befindet sich seine Frau unter den Gefangenen. Claudia hatte die Zusammenkünfte der Christen besucht, sich jedoch nicht taufen lassen und galt daher als verdächtig. Am Tag der Verhaftung stellte sie sich den Legionären entgegen und wurde mit den Christen festgenommen. Als Claudia im Zirkus den Löwen vorgeführt wird, geniesst der Kaiser das Leid des Pilatus; Claudia stirbt im Kolosseum.

Im 1. Jahrhundert n. Chr. erzählt man sich in Rom, Pontius Pilatus, der als Prokurator Jesu Kreuzigung veranlasst hatte, habe sich später in Helvetien das Leben genommen.

Das kleine Büchlein ist in Briefform geschrieben. Das Büchlein ist ein Brief der freigelassenen Griechin Praxedis, der Vertrauten der Claudia Procula und Augenzeugin der Vorgänge. Sie schreibt an Julia, die Gattin des Decius Gallicus zu Vienna. In diesem Brief werden die Geschehnisse rund um Claudia Procula berichtet.  Das Lesen bringt uns gewissermassen «hinter» die biblischen Kulissen. Wohl kennen wir Pontius Pilatus, aber wer kennt schon seine Frau und das mit ihr verbunden Schicksal.

  • Gertrud von le Fort
  • Die Frau des Pilatus
  • Seiten: 64
  • Zuerst erschienen: 1955
  • Verlag: Inselverlag
  • Später auch in anderen Verlagen z.B. Friedrich Bahn Verlag, Konstanz, 1984 und 1996
  • ISBN 10: 3762118035 / ISBN 13: 9783762118039
  • Heute nur noch antiquarisch zu finden

von Anselm Grün & Ahmad Milad Karimi

Ein besonderer Begleiter für Fastenzeit und Ramadan. Ein christlicher Benediktinermönch und ein muslimischer Theologe schreiben im Dialog über Verzicht, Freiheit und das, was wirklich zählt. Christliche und islamische Perspektiven stehen nebeneinander und öffnen einen Raum, in dem Spiritualität verbindet. Ein stilles, starkes Buch für alle, die Spiritualität als gemeinsamen Suchweg verstehen: Tag für Tag laden kurze Texte dazu ein, innezuhalten, zu verzichten, zu hören – und das eigene Leben bewusster zu gestalten.

  • Verlag: Vier Türme
  • Erscheinungsdatum: 27.01.2025
  • Seitenzahl: 180
  • ISBN 978-3-7365-0646-6

von Notker Wolf und Corinna Mühlstedt

Ein Reiseführer mit Seele. Dieses Buch führt zu Orten voller Stille, Geschichte und spiritueller Resonanz – vom Petersdom über versteckte Kirchen bis zu stillen Katakomben und ungeahnten Kraftplätzen.

Was «Kraftort Rom» besonders macht:
Eine evangelische Theologin und ein katholischer Benediktiner erkunden gemeinsam, wie sich Glauben und Geschichte in Rom begegnen – und was sie verbindet. Das Buch mischt Reise und Spiritualität: Zwölf Kapitel führen durch die römische Geschichte und laden ein zu Innehalten, Staunen und kurzen Meditationen.

Nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern Sehnsuchtsorte – und damit ein Lesetipp, der wunderbar zu unsrem Monats-Gast im Februar passt.

  • Bonifatius-Verlag
  • Erscheinungsdatum: 09.10.2024
  • Seitenzahl: 208
  • ISBN 978-3-98790-059-4

Ein Gespräch über Leben und Glauben

von Philippa Rath, Burkhard Hose (Autor)

Nach Hoffnung sehnen sich derzeit viele Menschen. In dieser Situation tun uns Menschen gut, die glaubhaft für eine Hoffnung stehen, die im Leben trägt. Die Benediktinerin Philippa Rath und der Würzburger Hochschulpfarrer Burkhard Hose zeigen mit ihrem Engagement in Kirche und Welt, wie man mit der Kraft der Hoffnung Widerständen trotzen und Grenzen überwinden kann.

  • Verlag: Herder
  • Erscheinungsjahr: 2024
  • Seitenzahl: 208
  • 1. Auflage
  • ISBN 978-3-451-39953-4

Ein Buch von Hildegund Keul.

Verwundbar zu sein ist wahrlich nicht immerangenehm. Zugleich eröffnet Vulnerabilität die Chance, dass Menschen berührbar und empathisch sind, einander Zuwendung schenken und solidarisch handeln. Hildegund Keul verbindet aktuelle politische Fragen und gesellschaftliche Herausforderungen mit dem Kern christlichen Glaubens. Wo wir unsere Verletzlichkeit spüren, scheint sie besonders auf: die Kostbarkeit des Lebens.

 
  • Verwundbar sein
  • Hildegund Keul
  • Matthias Grünewald
  • Erscheinungsdatum 15.11.2021
  • Seitenzahl 128
  • ISBN 978-3-7867-3278-5

Sinnerfüllt leben und arbeiten – mit der Klarheit und Kraft benediktinischer Lebenskunst von Bodo Janssen (Autor).

Die 1500 Jahre alte Regel des heiligen Benedikt von Nursia brachte Bodo Janssen dazu, die wesentlichen Werte des Lebens mit klaren Augen zu sehen und sie in sein Unternehmen zu integrieren: Wertschätzung, ehrliches Interesse am Gegenüber, ein selbstbestimmter Tag, der von achtsamen Pausen und nicht von Terminen strukturiert wird, Menschen, die ihre persönlichen Werte, Talente und Eigenschaften erkennen und – zum Gewinn aller – in die Gemeinschaft einbringen.

 
  • In der Mitte der Mensch

  • Bodo Janssen
  • Verlag: Heyne
  • Taschenbuch
  • Erscheinungsjahr: 2022
  • Seitenzahl: 160
  • ISBN: 978-3-453-60605-0

Der Mensch ist ein soziales Wesen, benötigt den Kontakt zu anderen wie die Luft zum Atmen. Prof. Pause beleuchtet die Heilsamkeit von körperlicher und seelischer Verbundenheit in ihren psychologischen, biologischen und evolutionstheoretischen Aspekten und führt dabei unterhaltsam in hoch komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge und Erkenntnisse aus der Forschung der Sozialen Neurowissenschaften. Die Kraft, um durch schwierige Zeiten zu kommen, lässt sich nur aus einem achtsamen Miteinander schöpfen.

 
  • Prof. Bettina M. Pause
  • gebundene Ausgabe
  • Verlag: Scopio
  • 240 seiten
  • ISBN 978-3-95803-485-3

Woher kommt die faszinierende Kraft der Weihnachtsgeschichte? Hat sie vielleicht damit zu tun, dass sich darin alles um ein neu geborenes Kind dreht, winzig, schutzbedürftig und – verwundbar? Doch nicht nur der neugeborene Jesus ist verletzlich, auch die Menschen in seinem Umfeld zeigen sich als verwundbar und schutzbedürftig: Maria und Josef zum Beispiel, die bei der Herbergssuche abgewiesen wurden. Anhand dieser Beobachtung ermöglicht Hildegund Keul einen ganz neuen Zugang zur Weihnachtserzählung. Was in dieser Geschichte sichtbar wird, begreift sie als einen Wesenszug, der alle Menschen verbindet: Wir sind alle verletzlich und brauchen Menschen in unserer Nähe, die uns nahe sind und Schutz gewähren. Ein nachdenkliches Buch für die stille Zeit.

 
  • Hildegund Keul
  • gebundene Ausgabe
  • Patmos
  • 144 seiten
  • ISBN 978-3-8436-0440-6

Anselm Grün zeigt in diesem Buch, wie es gelingen kann, Leerzeiten und Zeiten der Musse zuzulassen und sie in der Auseinandersetzung mit dem Gefühl der Leere am Ende auch geniessen zu können. Denn Leere beschreibt einen doppeldeutigen Zustand: Leersein von Gedanken und Sorgen, von Ablenkung, vom eigenen Ego, um sich so ganz erfüllen zu lassen von Gott. Auf der anderen Seite kann Leere auch Angst machen. Der Autor versucht die beiden Pole in diesem Buch zu verbinden.

Ursprünglich als Begleiter in der Fastenzeit gedacht, eignet sich das Buch jedoch für jede Jahreszeit.

 
  • Anselm Grün
  • Von der Kunst Leere in Fülle zu verwandeln
  • gebundene Ausgabe
  • Vier-Türme-Verlag
  • ISBN 978-3-7365-0550-6

Die Frage nach dem Sinn des Lebens hat den Bestseller-Autor Manfred Lütz sein ganzes Leben lang umgetrieben. Man kann den Sinn des Lebens denken, deswegen hat er Philosophie studiert. Man kann ihn glauben, deswegen hat er Theologie studiert. Man kann den Sinn des Lebens noch im Wahnsinn der Menschen spüren, auch deswegen ist er Psychiater und Psychotherapeut geworden. Aber wie und wo kann man den Sinn des Lebens sehen? Viele Menschen sehen ihn in der Schönheit der Natur, sie ahnen in ihr etwas Göttliches, für Naturwissenschaftler wie Albert Einstein war die Natur etwas Erhabenes, Letztes. Doch gäbe es nur Natur, gäbe es nicht den Menschen, wäre niemand da, der in den Weiten des Weltalls irgendeinen Sinn sehen würde. Der höchste Ausdruck von Sinn aber ist die Kunst. Und kaum ein Ort hat die grössten Künstler der Welt wohl so angezogen wie Rom. Manfred Lütz kennt und liebt diese Stadt seit 50 Jahren, zwei Jahre hat er selbst dort gelebt. Schon als Student hat er Menschen durch Rom geführt, nicht um sie bloss mit Wissen zu beladen, sondern um ihnen dort den Sinn des Lebens zu zeigen. Denn in Rom, davon ist er überzeugt und davon handelt dieses Buch, kann man den Sinn des Lebens sehen. Im Heiligen Jahr 2025 ist dieses Buch der perfekte Begleiter für alle Rom-Pilger.
 

 
  • Manfred Lütz
  • Der Sinn des Lebens
  • gebundene Ausgabe
  • Kösel-Verlag
  • ISBN 978-3-466-37310-9

Zunächst: Icons wurde herausgegeben von Jan Kuhn und Lisa Quarch, die ebenfalls stark in der digitalen Glaubenskommunikation unterwegs sind. So haben sie das Buch auch nicht alleine geschrieben, sondern publizieren in 12 Kapiteln Beiträge, die früher schon online erschienen und von verschiedenen Persönlichkeiten geschrieben sind. Ein wundervoller Sammelband!

Arbeit, Beziehungen, Kunst, Kultur – das sind nur einige wenige Themen, die Menschen durch alle Zeiten beschäftigen. Diesen und anderen Themen ist je ein Kapitel gewidmet.

In jedem Kapitel werden vier persönliche und herausfordernde Geschichten erzählt. Eine Perspektive stammt aus der Bibel, die anderen drei von Glaubensheld*innen unserer Zeit.

Das Buch mit seinen Erzählungen, Illustrationen und Gebetstexten eignet sich als persönliche Inspiration, kann aber auch für Gruppen und Lesekreise gut verwendet werden. Die Herausgebenden schreiben: «Dieses Buch ist diversitäts- und diskriminierungssensibel, denn: Faith Spaces sind Safe Spaces! Auch als Buch.» Ein wichtiger Beitrag!

 
  • Verlag Herder
  • 1. Auflage 2025
  • Gebunden
  • 304 Seiten
  • ISBN: 978-3-451-71777-2
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahre

Eine Fundgrube an Geschichten, Gebeten oder einfach Notizen zu Advent und Weihnachten legt dieses schön gestaltete Buch von Christina Brudereck vor. Erzählungen aus der Küche, dem Wartezimmer, von unterwegs. Gebete rund um Maria, Josef, das Kind. Aber nicht nur das Kind in der Krippe ist Thema Kinder kommen in diesem Buch in vielfältiger Weise vor: Flüchtlingskinder, Weihnachtskinder ua.

Und ebenso wenig fehlen eine lange Playlist und Rezepte. Das Buch ist ein ausserordentlicher Mikrokosmos für Impulse in der Adventszeit. Lass dich überraschen!

 
  • Christina Brudereck
  • Weltjahresbestzeit
  • Hardcover
    256 Seiten in Farbe
  • 2Flügel – Verlag
  • ISBN 978-3-910945-00-5

Das Buch ist eigentlich ein Adventskalender und führt die Lesenden in die nordischen Länder. Schnee, Rentiere und erleuchtete Fenster in roten Häusern sind der Inbegriff weihnachtlicher Idylle im Norden. Doch wie wird in Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark Advent und Weihnachten gefeiert? Welche Bräuche gibt es? Als Adventskalender und als Weihnachtsgeschichtenbuch einsetzbar bringt dieser Familienbegleiter Geschichten, Lieder, Rezepte und christliche Bräuche aus Skandinavien in die Familien.

 
  • Sibylle Hardegger und Stephan Sigg
  • Lucias Lichterkranz
  • Hardcover
  • Kösel Verlag
  • ISBN 978-3-641-17041-7

Das Buch kann auch bei «glaubenspiazza» bestellt werden. Kosten sFr. 20 plus Versandkosten. Mail an info@glaubenspiazza.ch, Signierwünsche können berücksichtigt werden.

Bethlehem ist allen als der Ort vertraut, an dem nach dem Zeugnis der Bibel Jesus geboren wurde. Die Bibel erzählt vom Kind in der Krippe, den Hirten auf den Feldern, von den Gaben der drei Weisen und der Musik der Engel. Dieses Buch berichtet davon, wie Kinder und Jugendliche heute in der Stadt Bethlehem leben, die zum besetzten palästinensischen Westjordanland gehört. Sie erzählen von den Beduinen- Hirten heute, von der Musik der Jugendlichen, Traditionen und Bräuchen. Ein ganz besonderes Hausbuch zum Selberlesen oder Vorlesen. Ein Buch mit vielen Reportagen und Geschichten, Rätseln und Rezepten, mit wundervollen Illustrationen.

 
  • Sibylle Hardegger und Stephan Sigg
  • Die Kinder von Bethlehem
  • Hardcover
  • Patmos Verlag
  • ISBN 978-3-8436-0967-8

Das Buch kann auch bei «glaubenspiazza» bestellt werden. Kosten sFr. 20 plus Versandkosten. Mail an info@glaubenspiazza.ch, Signierwünsche können berücksichtigt werden.

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Das Fasten reinigt den Geist und stärkt die Seele.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749 – 1832)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Die Regeln der Kirche in Bezug auf das Fasten und Feiern werden recht gut eingehalten. Die Reichen halten das Feiern und die Armen das Fasten ein.

(Philip Sidney, 1554 – 1586)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Das Fasten, das Gott am besten gefällt, ist nicht der Verzicht auf Alkohol, Süßigkeiten, Internet oder Fernsehen, sondern der Verzicht auf die Sünde.

(Josef Bordat, *1972)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Fasten heißt, auf sein Recht zu verzichten, wo andere darunter leiden würden.

(Stefan Fleisicher, *1938)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Der Appetit kommt mit dem Essen, aber noch häufiger mit dem Fasten.

(Willy Millowitsch, 1909 – 1999)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Der gefrässige Mensch ist nicht imstande, die Faulheit zu überwinden, und der gefräs-sige und müssige wird niemals die Kraft besitzen, die Fleischeslust zu bekämpfen. Da-rum beginnt, im Sinne aller Lehren, das Streben nach Enthaltsamkeit mit dem Kampfe gegen die Gefrässigkeit, beginnt mit Fasten.

(Leo Tolstoi, 1828-1910)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Besser ist es, die Zunge zu beherrschen, als zu fasten bei Wasser und Brot.

(Johannes vom Kreuz, 1542-1591)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Wenn du nicht fastest, siehst du das Geheimnis nicht.

(aus Afrika)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Ein Mensch, der seiner Sünden wegen fastet, aber hingeht und dasselbe wieder tut. Wer wird sein Gebet erhören und was hat er von seinem Fasten?

(Sir 34,31)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Dann rief ich dort am Fluss bei Ahawa ein Fasten aus; so wollten wir uns vor unserem Gott beugen und von ihm eine glückliche Reise erbitten für uns, unsere Familien und die
ganze Habe.

(Esra 8,21)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Zuerst wird nur der Mangel gefühlt; dann verschwindet das Verlangen nach Nahrung... Der Körper wird gleichsam aufgelockert. Der Geist wird freier. Alles löst sich, wird leichter, Last und Hemmung der Wirklichkeit kommen in Bewegung; der Raum des Möglichen wird weiter... Der Geist wird fühliger. Das Gewissen wird hellsichtiger, fei-ner und mächtiger. Das Gefühl für geistige Entscheidungen wächst.

(Romano Guardini, 1885-1968)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Gebet, Barmherzigkeit und Fasten, diese drei bilden nur eines. Sie geben einander das Leben. Denn die Seele des Gebetes ist das Fasten. Das Leben des Fastens ist die Barm-herzigkeit. Niemand reisse sie auseinander. Wenn man nur eines von diesen dreien hat, so hat man nichts. Wer also betet, der faste, wer fastet, der übe Barmherzigkeit.

(Petrus Chrysologus, um 380 – 451)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Der Heuchler fastet, damit man ihn lobe; der Geizhals, damit man seine Börse fülle; der Gerechte, um Gott zu gefallen.

(Antonius von Padua, 1195 – 1231)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Das Fasten ist die Speise der Seele. Wie die körperliche Speise stärkt, so macht das Fasten die Seele kräftiger und verschafft ihr bewegliche Flügel, hebt empor und lässt sie über himmlische Dinge nachdenken.

(Johannes Chrysostomos, um 350 – 407)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Der Körper würde gern der Seele das Fasten überlassen.

(aus Irland)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Ihr, die ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, so wie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet ihr gottesfürchtig.

(Sure 2, Vers 183)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Auch jetzt noch - Spruch des Herrn: Kehrt um zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, Weinen und Klagen.

(Joel 2,12)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Du aber salbe dein Haar, wenn du fastest, und wasche dein Gesicht, damit die Leute nicht merken, dass du fastest, sondern nur dein Vater, der auch das Verborgene sieht; und dein Vater, der das Verborgene sieht, wird es dir vergelten.

(Mt 6,17-18)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Wenn ihr fastet, macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler. Sie geben sich ein trübseliges Aussehen, damit die Leute merken, dass sie fasten. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten.

(Mt 6,16)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Wir fasteten also und suchten in dieser Sache Hilfe bei unserem Gott und er hörte uns.

(Esra 8,23)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Fasten stiftet Frieden. Das Fasten würde alle lehren, die Liebe zum Geld, zu überflüssigen Dingen und im Allgemeinen die Neigung zu Feindseligkeiten aufzugeben.

(Basilius der Groe, 330 – 379)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Fasten heisst lernen, genügsam zu sein; sich weigern, in Materie zu ersticken; sich von allem Überflüssigen lächelnd verabschieden.

(Phil Bosmanns, 1922 – 2012)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Das ist ein Fasten, wie ich es liebe: die Fesseln des Unrechts zu lösen, die Stricke des Jochs zu entfernen, die Versklavten freizulassen, jedes Joch zu zerbrechen, an die Hungrigen dein Brot auszuteilen, die obdachlosen Armen ins Haus aufzunehmen, wenn du einen Nackten siehst, ihn zu bekleiden und dich deinen Verwandten nicht zu entziehen.

(Jes 58,6-7)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Das Fasten ist die Speise der Seele. Wie die körperliche Speise stärkt, so macht das Fasten die Seele kräftiger und verschafft ihr beweglichere Flügel, hebt sie empor und lässt sie über himmlische Dinge nachdenken, indem es sie über Lüste und die Freuden des gegenwärtigen Lebens erhaben macht. Wie leichte Fahrzeuge das Meer schneller durchqueren, schwerbelastete Schiffe aber untergehen, so macht das Fasten die Gedan-ken leichter.

(Johannes Chrysostomus, + 407)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Das Fasten ist der Frieden des Körpers.

(Petrus Chrysologus, um 380 – 451)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Siehe da, was das Fasten wirkt. Es heilt die Krankheiten, trocknet die überschüssigen Säfte im Körper aus, vertreibt die bösen Geister, verscheucht verkehrte Gedanken, gibt dem Geist grössere Klarheit, macht das Herz rein, heiligt den Leib und führt schliess-lich den Menschen vor den Thron Gottes… Eine große Kraft ist das Fasten und ver-schafft große Erfolge.

(Athanasius, um 300 – 373)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Im Fasten verwendet nun der Organismus die sonst für die Verdauung tätigen Energien sofort zur Abheilung der jeweils erkrankten Bezirke unter „sachverständiger“ Leitung des „Inneren Arztes“, den der alte Paracelsus den „Archaeus“, den Urarzt, nannte.

(Otto Buchinger, 1878-1966)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Fasten betrifft den ganzen Menschen, jede einzelne seiner Körperzellen, seine Seele und seinen Geist.

(Hellmut Lützner, 1928-2020)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Fasten führt zu einer tiefen Verbundenheit mit sich selbst, mit den anderen Menschen und mit der Natur, deren Luft wir atmen, deren Wasser wir trinken, die uns ernährt, von der wir also leben.

(Niklaus Brantschen, *1935)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mässig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente.

(Hippokrates, um 460 vC. – um 370 nC)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Das Ziel des Fastens ist die innere Einheit.

(Thomas Merton, 1915-1968)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Ich faste für mehr körperliche und geistige Leistungsfähigkeit.

(Platon, 427-347)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Die besten aller Heilmittel sind die Ruhe und das Fasten.

(Benjamin Franklin, 1706-1790)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Gelegentliches Fasten ist die beste Heilnahrung.

(Ebo Rau, *1945)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Verzicht nimmt nicht. Verzicht gibt. Er gibt die unerschöpfliche Kraft des Einfachen.

(Martin Heidegger, 1889-1976)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Jeder kann zaubern, jeder kann seine Ziele erreichen, wenn er denken kann, wenn er warten kann, wenn er fasten kann.

(Herman Hesse,1877-1962)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Die Fastenzeiten sind Teil meines Wesens. Ich kann auf sie ebenso wenig verzichten wie auf meine Augen. Was die Augen für die äussere Welt sind, das ist das Fasten für die innere.

(Mahatma Gandhi, 1869-1948)

40 Worte zur Fastenzeit

von Weihbischof Josef Stübi
Was dir selbst verhasst ist, das mute auch einem anderen nicht zu! Gib dem Hungrigen von deinem Brot und dem Nackten von deinen Kleidern! Wenn du Überfluss hast, dann tu damit Gutes und sei nicht kleinlich, wenn du Gutes tust. Such nur bei Verständigen Rat; einen brauchbaren Ratschlag verachte nicht!

(Tobit 4,15a-16.18.)

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40 Worte zur Fastenzeit

von Bischof Josef Stübi
Gott, in deiner Liebe und Güte hast du uns gelehrt, dir in Busse, Gebet, Fasten und Nächstenliebe nahe zu sein. Nimm unser Fasten als Zeichen des guten Willens und und richte uns auf, wenn wir schwächeln, durch deine unendliche Barmherzigkeit; durch Jesus Christus, unseren Bruder Amen.