Wege aus der Sklaverei werden gefunden
Das ist der Ur-Moment des Glaubens: Der Aufbruch in die Freiheit. Gott führt sein Volk aus der Enge der Sklaverei in die Weite der Wüste. Doch vor ihnen liegt das Meer – eine unüberwindbare Barriere. Menschlich gesehen ist hier Endstation. Doch der Gott der Hoffnung ist ein Gott der Wegbereiter. Er schafft einen Durchgang, wo Todesdickicht war. Wir sind Pilger, gerufen, die alten Ketten und die Sicherheit der Knechtschaft am Ufer zurückzulassen. Der Weg der Freiheit ist risikoreich, aber er führt ins Leben. Gott geht voran, in der Wolkensäule und im Feuer, damit wir den Mut zum nächsten Schritt finden
Welches „Rote Meer“ versperrt mir gerade die Sicht oder macht mir Angst, und wage ich im Vertrauen auf Gott den ersten Schritt hindurch?
