Das erste Mal in der Sixtinischen Kapelle nach der Wahl von Papst Leo XIV. Das Geheimnis, was hinter den verschlossenen Türen eines Konklave vor sich gehen mag, ist für viele Menschen nach wie vor ein grosses Faszinosum. Allein in den letzten Jahren sind einige Filme darüber entstanden. Heute ist der übliche Betrieb. Dicht an dicht drängen sich die Menschen und die Wärter rufen lauthals «silentio» und «no fotos!» in die Menge. Ironischerweise sorgen sie damit für mehr Hektik und Lärm als die Besucher:innen. Als ob man so etwas wie Andacht verordnen könne.
