Grosse Fragen
Stell Dir vor, Jesus stellt Dir die Frage, die er im Matthäusevangelium seinen Jünger:innen stellt (Mt 16,13–20): Für wen halten die Menschen mich?
Welche Stimmen in unserer heutigen Gesellschaft kommen Dir in den Sinn? Was würdest Du Jesus antworten? Würde Deine Antwort auf diese Frage so positiv klingen, wie die der Jünger:innen damals?
Die Antwort damals fiel offenbar durchwegs positiv aus: «Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.»
Es sind keine abwertenden oder gar verletzenden Aussagen dabei.
Haben die Jünger:innen die negativen Meinungen bereits herausgefiltert? Oder war Jesus in der breiten Bevölkerung tatsächlich so hoch angesehen, wie die Antwort vermuten lässt? Oder schimmert hier der nachösterliche Blick der ersten christlichen Gemeinden durch?
Jutta Achhammer
