Carsten Wolfers und der Podcast
Carsten Wolfers ist Diakon und begeisterter Podcaster. Über seinen Podcast «soulfood» schreibt er: «Wir möchten Nahrung für die Seele anbieten. Das sind Impulse zu diesem und jenem, was in unserer Kirche anfällt oder auffällt. Viele kleine Begebenheiten im Alltag laden uns ein nachzudenken, wie wir diese mit Gott verbinden können oder mehr noch: was Gott uns durch diese sagen möchte. Wer grösseren Appetit hat und in seinem Glauben wachsen möchte, kann schauen, was die Seele gerade braucht. Hier suchen wir nach Nahrung mit Hilfe christlicher Spiritualität!»
Wir freuen uns, dass Carsten im Januar seine Podcasts wöchentlich (jeden Donnerstag) mit uns teilt. Zu Beginn der Woche schalten wir eine Information zur neuen Folge auf. Die neue Folge ist hier bei uns jeweils ab Freitag verfügbar.
Gerne dürft ihr über die Kommentarspalte Rückmeldungen oder Fragen an Carsten senden.
Unser Gast im Januar: Carsten Wolfers
Carsten Wolfers ist römisch-katholischer Diakon und arbeitet in Sevelen und Werdenberg. Darüberhinaus ist er leidenschaftliche Podcaster und teilt seine Gedanken mit dem Podcast «soulfood».
Was gelten Land und Leute vor Gott? Wenn nationale Politik sich auf die Bibel beruft, dann bin ich meist etwas irritiert. Das hängt zum einen mit der Lernkurve zusammen, die ich mit manchen Erfahrungen machen konnte, zum anderen auch mit dem Wissen, dass die Bibel von einem Gott erzählt, der sich sowohl um die eigenen wie um die anderen Leute kümmert, der alle Volker zu seinem heiligen Berg ruft, der kritisch gegenüber Machtausübung bleibt. Der Prophet sagt es so: Vor Gott sind die Völker lediglich ein Tropfen im Eimer.
Der dritte Podcast im Januar trägt den Titel «Der Tropfen im Eimer». Carsten macht sich Gedanken über Nationalismus oder Patriotismus, die sich mit der christlichen Religion vermengen. Manche meinen, die je eigene Religion für das je eigene Land vor den Karren der Politik spannen zu können. Das irritiert. Der Podcast ist hier zu hören ab Donnerstag, 15.1. um 12 Uhr. ,
Es ist eine Herausforderung, sich Gott vorzustellen, sich darüber Gedanken zu machen, wie das möglich ist und was mir da an Vorstellungen und Bilder kommt. Wenn ich das lehre, lerne ich dazu, und da hilft mal die eine oder andere Methode. Wenn ich schaue, was da meine Schüler*innen denken und malen, dann komme ich zu dem Schluss: Gott ist ein Welt-Brot-Gespenst;)
Der Titel des zweiten Podcasts im neuen Jahr heisst „Welt-Brot-Gespenst“. Ein eigenartiger Titel! Carsten Wolfers spricht über Taufe, Tauferneuerung, Glaube und Bekenntnis.Wie er die Kurve zum „Welt-Brot-Gespenst kriegt, hörst du hier ab Donnerstag 8. Januar.
Anfang Jahr ist Vorsätze-Zeit. Es gibt schon viele Ratschläge, was und wie man da anpackt. Ob das ausreicht, um die Vorsätze eine Zeit lang auch umzusetzen? Dann lieber mal einen Schritt zurück und grundsätzlich nachhaken, warum ich überhaupt Vorsätze fasse. Sie lassen mich glauben, dass ich besser sein könnte, selbst wenn ich doch im Grunde gut bin. Da ist Luft nach oben, und das von mir zu denken, tönt gut.
Im ersten Podcast im 2026 werfen wir einen Blick darauf, wie uns das Thema «Vorsätze» zum Jahresbeginn beschäftigt : Was wir tun, wie wir das tun und wie wir das anpacken. In einem zweiten Schritt schauen wir, warum wir eigentlich Vorsätze fassen. Schliesslich brechen wir eine Lanze für das Vorsätze-Fassen mit Blick auf das eigene Selbst, die eigene Seele. Der Podcast «Vorsätze» wird hier am 2. Januar verlinkt. Jeden Donnerstag erscheint dann eine neue Folge.
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Vielen Dank für diese Gedanken zum Jahresanfang. Das ‚Wozu‘ ist immer die erste Frage beim Handeln. ‚Wie’ und ‚was’ ergeben sich dann oft von selbst. Meine Erfahrung.
Mercischön für diesen wohltuenden Impuls zu Beginn des neuen Jahres.
Warum Vorsätze?
Um innezuhalten.
Um zu spüren, was wichtig ist.
Um dem Neuen bewusst Raum zu geben.
Danke Carsten für diesen Impuls über das Bekenntnis.
2 Dinge: Jesus – ein Stück Brot. Das sagt so vieles und: ich glaube, ich male heute wieder mal ein Bild 🙂
Danke für den Zuspruch;) Es lässt mich auch innerlich schmunzeln, wenn Schüler*innen mich nun öfters fragen, ob ich etwas Brot mitgebracht habe; erst kürzlich stand im Flur eine Schülerin vor mir und meinte mit grossen Augen und schelmischen Blick, sie hätte Hunger. Und es berührt mich anders, ja biblischer, wenn Brot im Gottesdienst gebrochen wird.
Grossartig – bodenständige Theologie – ein verständliches, ansprechendes und ansteckendes Bekenntnis.
Vielen Dank !!!