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Hungersnöte treiben Menschen in die Flucht (Buch Ruth)

Das Leben verläuft selten geradlinig. Manchmal zwingt uns die nackte Not auf Wege, die wir nie freiwillig gewählt hätten. Naomi und Ruth verlassen ihre Heimat, weil das Brot fehlt – ein Schicksal, das sie mit Millionen Menschen heute teilen. Sie werden zu Pilgerinnen aus Verzweiflung, getrieben von Hunger und Verlust. Doch ihre Geschichte ist ein leuchtendes Beispiel dafür, dass Hoffnung oft ein fremdes Gesicht trägt. Ruth, die Ausländerin, geht mit, ohne zu wissen, wohin. Auf den abgeernteten Feldern von Boas finden sie nicht nur Überleben, sondern neue Würde. Es zeigt sich: Gott geht mit ins Exil, und Heimat kann dort wachsen, wo Treue und Liebe wohnen.

Bin ich bereit, meine inneren Grenzen zu verlassen, um dort Hoffnung zu finden (oder zu geben), wo ich sie eigentlich nicht erwarte?

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