Die skandinavischen Länder haben eine starke Kultur des persönlichen Wohlbefindens und des Schutzes der Schwächsten. Beispiele hierfür sind die grosszügige Sozialpolitik und die Familienförderung. Ich frage mich: Wie ist es möglich, dass Gesellschaften, die Fürsorge und Schutz der schwächsten Mitglieder so ernst nehmen, eine so schmerzhafte und tragische Abtreibungskultur so vehement angenommen haben?
Ich bin aber überzeugt, dass das Fehlen des Katholizismus in der Entwicklung der Geschichte eine Rolle gespielt hat. Und ich hoffe, dass seine langsame Rückkehr zu neuen, wichtigen Diskussionen über ethische und bio-ethische Fragen kann.
